Womit du rechnen solltest.
- Eine Wärmepumpe im Bestand ist eine Investition im fünfstelligen Euro-Bereich; Förderprogramme können einen erheblichen Anteil abdecken.
- Zusätzlich fallen je nach Haus Kosten für Heizflächen, Pufferspeicher, Elektroanschluss und Rückbau der Altanlage an.
- Verbindlich ist der Kostenrahmen des Partnerbetriebs nach Heizlastberechnung — vorher sind Zahlen nur Orientierung.
Einordnung
In 4 Schritten zum Ergebnis.
Eignung prüfen
Heizlast, Heizflächen, Dämmstand und Aufstellort klären. Ein Probelauf mit abgesenkter Vorlauftemperatur im Winter zeigt viel.
System wählen
Luft-, Sole- oder Wasserquelle, mit oder ohne Pufferspeicher — der Fachbetrieb ordnet ein, was zu Grundstück und Budget passt.
Förderung und Angebot
Förderantrag vor Beauftragung stellen. Kostenrahmen inklusive Nebengewerke prüfen, bevor du entscheidest.
Einbau und Einregulierung
Installation, hydraulischer Abgleich, Einweisung. Die ersten Betriebsmonate beobachten und nachjustieren lassen.
Woran du merkst, dass es dich betrifft.
Hak ab, was zutrifft. Aus mehreren Treffern wird ein konkretes Anliegen – und aus dem Anliegen ein fester Ansprechpartner.
Wärmepumpe – Fragen und Antworten.
- Oft ja — entscheidend sind Heizflächen und Dämmung, nicht das Baujahr. Große Heizkörper oder Fußbodenheizung helfen; einzelne Räume lassen sich mit größeren Heizkörpern nachrüsten.
- Moderne Geräte sind leise, der Aufstellort bleibt aber wichtig. Abstand zu Schlafzimmerfenstern und Nachbargrenzen wird im Angebot berücksichtigt.
- Nicht zwingend. Dämmung senkt die Heizlast und macht die Anlage kleiner und effizienter, ist aber keine Voraussetzung. Der Betrieb rechnet beide Varianten vor.
