Womit du rechnen solltest.
- Ein Verbrauchsausweis bewegt sich meist im niedrigen zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Euro-Bereich.
- Ein Bedarfsausweis mit Vor-Ort-Aufnahme liegt darüber — der Aufwand hängt von Größe und Unterlagenlage des Gebäudes ab.
- Welche Art zulässig ist und was sie kostet, klärt der Partnerbetrieb vorab; die Einordnung durch Einfach Hausen ist kostenlos.
Einordnung
In 4 Schritten zum Ergebnis.
Art bestimmen
Baujahr, Wohneinheiten und Sanierungsstand entscheiden, ob ein Verbrauchsausweis reicht oder ein Bedarfsausweis nötig ist.
Unterlagen sammeln
Verbrauchsabrechnungen der letzten drei Jahre, Baupläne, Dämm- und Heizungsdaten — vieles davon liegt idealerweise schon in der Hausakte.
Ausstellen lassen
Ein ausstellungsberechtigter Energieberater oder Fachbetrieb erstellt den Ausweis, beim Bedarfsausweis nach Begehung.
Ablegen und nutzen
Ausweis in die Hausakte, Kennwerte ins Inserat, Modernisierungsempfehlungen als Planungsgrundlage behalten.
Woran du merkst, dass es dich betrifft.
Hak ab, was zutrifft. Aus mehreren Treffern wird ein konkretes Anliegen – und aus dem Anliegen ein fester Ansprechpartner.
Energieausweis – Fragen und Antworten.
- Nein. Die Pflicht greift bei Verkauf, Vermietung und Verpachtung. Für die eigene Planung kann ein Bedarfsausweis trotzdem sinnvoll sein, weil er Modernisierungsempfehlungen enthält.
- Der Bedarfsausweis bewertet das Gebäude unabhängig vom Nutzerverhalten und ist aussagekräftiger. Für bestimmte ältere, kleine Gebäude ist er vorgeschrieben. Der Partnerbetrieb ordnet ein, was für dein Haus gilt.
- Ein Verbrauchsausweis ist bei vollständigen Unterlagen kurzfristig möglich. Ein Bedarfsausweis benötigt einen Vor-Ort-Termin und etwas Auswertungszeit.
